Bericht zur Generalversammlung

 

Die diesjährige Generalversammlung des Musikverein Langenalb e.V. am 16. März 2026 begann standesgemäß - nämlich musikalisch. Mit den Stücken „Schöne Stunden mit Musik“ und dem Marsch „Textilaku“ wurde der Abend eröffnet, bevor man mit „Ich hatte einen Kameraden“ innehielt und der verstorbenen Mitglieder Hans Weber, Ludwig Jäck und Günter Augenstein gedachte.

Pünktlich um 20 Uhr begrüßte der 1. Vorsitzende Karlheinz Pfeiffer die Anwesenden und ließ das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Besonders freute er sich darüber, dass seit Ende Februar 2025 mit Dirigent Andreas Michel frischer musikalischer Wind durch den Verein weht. Das Jahr 2025 hatte es in sich: Vom gut besuchten Stand beim Straubenhardter Frühlingsfest über eine ausverkaufte Festhalle beim Kulturabend mit „Stumpfes“ auf Abschiedstour bis hin zum geselligen Sommerabschluss mit selbstgebackenen Broten und allerlei Leckereien war einiges geboten. Auch musikalisch wurde viel geleistet: etwa beim Probewochenende in Lindau, bei dem tatsächlich ALLE dabei waren, oder beim abwechslungsreichen Konzertwochenende mit Jugendveranstaltung und Jahreskonzert. Abgerundet wurde das Jahr traditionell mit dem Weihnachtsspielen im Ort und der musikalischen Umrahmung des Silvestergottesdienstes. Er betonte außerdem einen weiterer Meilenstein: Der Musikverein wird digital. Dank Denise Weiss sind inzwischen alle Noten digitalisiert, und immer mehr Musiker tauschen Papier gegen Tablet.

Die zweite Vorsitzende Martina Weiss griff diesen positiven Trend auf. Sie sprach von einem „Licht am Ende des Tunnels“, insbesondere im Miteinander. Spielfreude, Fleiß und Zusammenhalt seien deutlich spürbar. Beste Voraussetzungen, um auch künftig musikalisch am Ball zu bleiben. Denn, wie sie treffend bemerkte: Stillstand ist Rückschritt.

Die Schriftführerin Simone Duft ließ darauf das Jahr nochmals kurz und strukturiert Revue passieren. Von der ersten Probe mit dem neuen Dirigenten im Februar über zahlreiche Auftritte bis hin zum erfolgreichen Probewochenende in Lindau und dem erstmals sonntags veranstalteten Jahreskonzert.

Finanziell konnte Kassiererin Jasmin Pfeiffer im Anschluss erfreuliche Zahlen präsentieren. Nach fünf Jahren wurde endlich wieder ein Plus von rund 2.500 Euro erzielt. Besonders bewährt hat sich einmal mehr der Faschingsstand in Schielberg auch wenn die Helfersuche zunehmend zur Disziplin mit eigener Herausforderung wird. Der Kulturabend war ein voller Erfolg, während beim Jahreskonzert noch Luft nach oben besteht. Hier wird man sich wohl Gedanken machen müssen, wie man künftig mehr Publikum gewinnen kann. Insgesamt steht der Verein jedoch auf soliden finanziellen Beinen, nicht zuletzt dank Zuschüssen der Gemeinde und engagierter Unterstützung aus den eigenen Reihen.

Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung, es gab keinerlei Beanstandungen. Die Entlastung der Kassiererin sowie der gesamten Verwaltung erfolgte einstimmig. Kurz gesagt: Alles im grünen Bereich.

Ein besonders wichtiger Blick galt der Jugendarbeit. Jugendleiterin Alisa Axtmann berichtete von im Jahr 2025 28 Blockflötenkindern und zahlreichen Auftritten, bei denen der Nachwuchs sein Können zeigen konnte. Auch wenn einige Instrumentalschüler aufgehört haben, gibt es bereits neue motivierte Kinder unter anderem dank eines neuen Lehrers für Schlagzeug und Tenorhorn. Auch für das Jahr 2026 stehen die Zeichen positiv: Aktuell befinden sich insgesamt 22 Kinder in der Blockflötenausbildung, darunter acht Neuzugänge. Im Instrumentalbereich werden derzeit drei Schlagzeugschüler sowie jeweils zwei Schülerinnen und Schüler an der Querflöte und am Tenorhorn ausgebildet.

Dirigent Andreas Michel zeigte sich begeistert von „seinem“ Verein: klein, aber fein und vor allem voller engagierter Musikerinnen und Musiker. Die Probearbeit bereite ihm große Freude, und auch für die Zukunft hat er bereits Pläne. Eine weiterhin abwechslungsreiche Stückauswahl und vielleicht nordische Weihnachtsklänge beim nächsten Konzert sollen folgen. Man darf also gespannt sein.

Ein besonderer Moment war danach die Ehrung der fleißigsten Probenbesucher durch Musikervorstand Sonja Ochs. Gleich sieben Musikerinnen und Musiker wurden ausgezeichnet, allen voran Martina Weiss, die (fast) immer dabei war.

Bei den anschließenden Wahlen wurde die bestehende Verwaltung in ihren Ämtern bestätigt. Neu hinzu kam Moritz Gaßmann als Beisitzer. Ein erfreuliches Zeichen für frischen Wind auch in der Vereinsführung. Die Kassenprüfer wurden ebenfalls wiedergewählt.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurde nochmals betont, wie wichtig die Mithilfe aller Mitglieder ist. Ebenso soll die Öffentlichkeitsarbeit verbessert werden, denn der Verein hat viel zu bieten und darf das ruhig auch zeigen. Zum Abschluss wurden bereits die nächsten Termine angekündigt: Die Muttertagshockete am 10. Mai 2026 sowie das Jahreskonzert am Samstag 28. November 2026 mit Kinderkonzert am darauffolgenden Sonntag 29.11.2026. So endete eine rundum gelungene Generalversammlung, mit viel Rückblick, mehr Ausblick und der Gewissheit: Beim Musikverein Langenalb spielt nicht nur die Musik, sondern auch der Zusammenhalt eine wichtige Rolle.

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